Mein Leben bis hier

Carsten van Ryssen erblickt, ein Jahr nach der Kubakrise und kurz vor der Ermordung John F. Kennedys, am 27.8.1963 das Licht der Welt in einem kühlen Kreißsaal des Stadtkrankenhauses in Soest/Westfalen. Dort wächst er im Schoße der fruchtbaren Soester Börde auf.

Rudis Tagesshow

Nach seiner Schulzeit, die er mit dem (westfälischen) Abitur beendet, schließt er sich auf Druck des Kreiswehrersatzamtes den Luftlandern in Rheine an. Dort wird er mit Erfolg zum Nachschub-Buchführer ausgebildet und darf den lieben langen Tag Ersatzteile für MAN-Fünftonner bestellen und auch mit dem G3 um sich ballern. Aus seinem Traum, einmal aus einem Flugzeug zu springen, wird leider nichts.

Nach 15 Monaten Bundeswehr quittiert Carsten van Ryssen als Obergefreiter den Dienst und wandert aus. Sein Ziel: Erlangen.

Nach quälend langen anderthalb Jahren Jura Studium an der Friedrich-Alexander-Universität besuchen ihn enge Freunde aus der Mauerstadt Berlin und können van Ryssen zu einem sofortigen Wechsel an die FU Berlin überreden. Er schreibt sich für das Fach “Politische Wissenschaften” am Otto-Suhr-Institut ein.

Die Eltern sind wenig erbaut über den Fach- und Städtewechsel und streichen van Ryssen die monatlichen Zuwendungen auf ein Existenz erhaltendes Minimum zusammen. Van Ryssen muss zusätzlich Geld verdienen.

Showreel

Er beginnt parallel zum Studium eine steile Karriere beim Sender Freies Berlin (SFB). Erst als Kabelhelfer, dann als Hintergrund-Bildbeschaffer für die populäre Nachrichtensendung “Abendschau”. Hier werden Redaktions-Kollegen auf die aufgeschlossene, komische und irgendwie auch kompetente Art von van Ryssen aufmerksam. Die Folge: van Ryssen darf aufsteigen.

Rudis Tagesshow

Kurz nach der Maueröffnung schreibt er zwei Jahre lang die Nachrichten für die ARD-Sendung “Punkt 5″. Die News werden unter anderem von den Moderatoren der Sendung Anne Will, Johannes B. Kerner und Steffen Simon mehr oder weniger gut vorgetragen. Van Ryssen kommt ins Grübeln. Seiner Meinung nach kochen Kerner und Co auch nur mit Wasser. Was die können, kann er auch.

Van Ryssen hört sich in der Medienszene des neuen Berlin um und brockt sich ein Volontariat bei Deutschlands größtem Stadtmagazin “TIP” ein (für das er bereits regelmäßig als freier Autor schreibt). Sein Politikstudium hängt er an den Nagel.

Nach anderthalb Jahren Ausbildung beim “TIP” und verschiedenen journalistischen Fortbildungen an der Akademie für Publizistik in Hamburg arbeitet er zunächst zwei Jahre als fester Redakteur beim Stadtmagazin “TIP” und wird dann urplötzlich von einer gewissen Gräfin Katharina von und zu Hardenberg für das Fernsehmagazin “Polylux” abgeworben. Das Zeitgeistmagazin wird seit 1997 ausgestrahlt. Zuerst beim ORB und seit 2001 in der ARD. Dort arbeitet van Ryssen als Verantwortlicher für die Abteilung: Satire. Knapp zehn Jahre lang.

Parallel sieht man van Ryssen u.a. in “Verstehen sie Spaß” (ARD), “Beckmanns Olympia Nacht” (ARD), “Straßenstars” (Hessischer Rundfunk), der zweiteiligen NDR-Doku “Mythen des Nordens”. Bis 2009 moderiert er die Rubrik “Carstens Welt” für das Automagazin “D-Motor” (DMAX).

Hinzu kommen Werbespots für “SIXT” und “Apollo Optik”. Und der Online-Auftritt als “Achim Hellmann” für die Telekom. Für “Spiegel Online” flankiert er als Reporter mit einer täglichen Film-Kolumne die Fußballweltmeisterschaft im eigenen Lande.

Aktuell unterstützt van Ryssen Oliver Welkes Reporterteam in der ZDF “heute-show”.

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